Wehmuetig denken wir an unsere letzten Tage in El Chalten zurueck: Vollpanorama-Sonnenuntergang, Asado, Biketour, Fondueplausch, Wein trinken und spielen mit Reto und Berbel,...
Freitag, 26. Januar 2007
Unsere letzten Tage in El Chalten
Wehmuetig denken wir an unsere letzten Tage in El Chalten zurueck: Vollpanorama-Sonnenuntergang, Asado, Biketour, Fondueplausch, Wein trinken und spielen mit Reto und Berbel,...
Mittwoch, 17. Januar 2007
Hielo Patagónico Sur
Als gegen Abend draussen eine kleine "blaue Stoerung" vorbei zieht, nehmen wir, in unsere Buecher vertieft, nicht wirklich wahr, dass schon die Sonne scheint. Ploetzlich klopft es an der Tuere und Juan, der Bergfuehrer, der zu Carstens Haus schaut, kommt herein. Er verkuendet unerwartet, dass ab morgen das Wetter wieder gut wird. Er raet uns sogar, schon morgen unsere geplante viertaegige Tour am Rande des Suedlichen Patagonischen Inlandeises zu starten.
Jetzt ist es vorbei mit der Ruhe: sofort muessen wir noch alles vorbereiten, damit wir morgen rechtzeitig losziehen koennen. Essen einkaufen, Klettergurte mieten, Rucksaecke packen, ... alles im Eiltempo...
Spontan entschliessen sich Markus und Heidi, zwei Deutsche, mit denen wir schon eine Tour gemeinsam gemacht haben, auch mitzukommen.
Nach der Organisiererei gehen wir, um die "Fettspeicher" zu fuellen, noch ein grosses, feines Fleisch essen... ;-)
Die Route fuehrte uns von El Chalten ueber den Paso del Viento, dann am Inlandeis vorbei, ueber den Paso Huemul zum Lago Viedma und zurueck nach El Chalten.
Auf dem Glaciar Túnel
Den Rio Túnel ueberquerten
das groesser ist als Chrugel ;-)
Wildes Campieren im hohen Gras. Der Wind war brutal stark, so dass es schwierig war, einen geeigneten Zeltplatz zu finden.... aber wir fanden ihn.
Am Schluss wurden wir sogar noch von einem einsamen Gaucho auf der abgelegenen Estanzia zum Mate eingeladen.
Kurz gesagt ein unvergessliches Erlebnis!!
Mittwoch, 10. Januar 2007
Cerro Torre und Co.
Wir blicken auf wunderschoene und erlebnisreiche Tage zurueck. Angenehme Temperaturen, blauer Himmel, schwacher Wind und perfekte Fernsicht. Eine solche stabile Hochdrucklage ist hier selten...
El Chalten ist bis Ende Januar unser Zuhause. Das Dorf ist sehr klein und abgelegen. Es liegt 4 Stunden Autofahrt vom naechsten Dorf El Calafate entfernt. El Chalten ist in den letzten zwei Jahren sehr stark gewachsen. Wegen der fantastischen Lage am Fitz Roy und Cerro Torre kommen immer mehr Touristen hier her. Ueberall gibt es Baustellen.
Wir koennen fuer diese Zeit in El Chalten in einem Haus von Carsten, einem Freund aus der Schweiz, wohnen. Da auch noch verschiedene Bergsteiger aus der Schweiz hier sind, sind wir eine richtige „colonia suiza“ ;-)
Die "colonia suiza"
wo wir im Moment wohnen.
Das super Wetter haben wir natuerlich fuer verschiedene Touren genutzt. Dabei begleitete uns Maegie aus Meiringen auf zwei Touren.
Panorama mit Cerro Torre und Fitz Roy
Das Highlight war sicherlich die Zweitagestour zum „Vivac Polaco“ (Basislager Cerro Torre), wo uns neben Maegie auch Heidi und Markus aus Deutschland begleiteten.
Der Weg fuehrte uns ueber den Glaciar Grande und Glaciar Torre, immerzu an riesenhaften Felstuermen vorbei, an das Ende des Valle Cerro Torre.
Das Lager liegt in einem Tal umgeben von Fitz Roy und Cerro Torre. Es gibt nichts ausser Felsen, Schnee und Gletscher.
Im Moment weht draussen ein heftiger Wind und Touren in hoehere Lagen sind nicht moeglich. Eines unserer Ziele waere einmal noch in die Naehe des suedlichen Inlandeises zu gelangen. Fuer dieses mehrtaegige Vorhaben muessen wir die (hoffentlich) naechste Schoenwetterperiode abwarten. Mal schauen... ,-)
¡Adios!
Mittwoch, 3. Januar 2007
El Chalten
Von Ushuaia flogen wir nach El Calafate. Der Flug war sehr eindruecklich. Bei Sonnenschein und guter Sicht konnten wir die Landschaft Feuerlands von oben bestaunen.

Bei El Calafate machten wir einen Ausflug zum beruehmten Gletscher Perito Moreno, der fuer sein "Kalben" beruehmt ist. Wir konnten mehrere Abbrueche beobachten...
... und so geht das ...


In El Chalten hatten wir bis jetzt sehr gutes Wetter (scheinbar hat es in den letzten zwei Monaten fast nur geregnet). Schon am ersten Tag konnten wir den Fitz Roy ohne Wolken bestaunen. Nur der Cerro Torre wollte sich bis jetzt noch nicht ganz zeigen.
Ohne Worte 8-))
Das tuecht is no goed!¡Hasta la proxima!


Argentinischer Fondueplausch in der "La Chocolateria".
"Fitzi" mit Mond