Als gegen Abend draussen eine kleine "blaue Stoerung" vorbei zieht, nehmen wir, in unsere Buecher vertieft, nicht wirklich wahr, dass schon die Sonne scheint. Ploetzlich klopft es an der Tuere und Juan, der Bergfuehrer, der zu Carstens Haus schaut, kommt herein. Er verkuendet unerwartet, dass ab morgen das Wetter wieder gut wird. Er raet uns sogar, schon morgen unsere geplante viertaegige Tour am Rande des Suedlichen Patagonischen Inlandeises zu starten.
Jetzt ist es vorbei mit der Ruhe: sofort muessen wir noch alles vorbereiten, damit wir morgen rechtzeitig losziehen koennen. Essen einkaufen, Klettergurte mieten, Rucksaecke packen, ... alles im Eiltempo...
Spontan entschliessen sich Markus und Heidi, zwei Deutsche, mit denen wir schon eine Tour gemeinsam gemacht haben, auch mitzukommen.
Nach der Organisiererei gehen wir, um die "Fettspeicher" zu fuellen, noch ein grosses, feines Fleisch essen... ;-)
Die Route fuehrte uns von El Chalten ueber den Paso del Viento, dann am Inlandeis vorbei, ueber den Paso Huemul zum Lago Viedma und zurueck nach El Chalten.
Auf dem Glaciar Túnel
Den Rio Túnel ueberquerten
wir mit einer "Tyrolesa".
Endlich ein "Steinmandli",
das groesser ist als Chrugel ;-)
das groesser ist als Chrugel ;-)
Wildes Campieren im hohen Gras. Der Wind war brutal stark, so dass es schwierig war, einen geeigneten Zeltplatz zu finden.... aber wir fanden ihn.
Am Schluss wurden wir sogar noch von einem einsamen Gaucho auf der abgelegenen Estanzia zum Mate eingeladen.
Kurz gesagt ein unvergessliches Erlebnis!!
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